Orkan Niklas: Warum Sie jetzt eine neue Uhr brauchen

Armbanduhr

Eine Armbanduhr mit Schutz bis 5 bar verspricht genügende Sicherheit gegen eindringendes Wasser.

Wind, Regen, Hagel und Schnee, dass alles hat Orkan Niklas uns gebracht und nicht nur Häuser, Bäume und Verkehrsmittel haben unter dieser Dauerbeanspruchung gelitten auch die eigene Armbanduhr kann einem Orkan zum Opfer fallen. Warum dies sein kann und was sie dagegen tun können erfahren Sie hier.

Regen fällt gewöhnlich von oben nach unten, wenn jedoch der Wind stark genug ist entsteht leicht der Eindruck der Regen könnte von vorne, also Schräg fallen. Bei einem Orkan ist dies nur noch intensiver und es dauert nicht lange bis man gleichmäßig von allen Seiten nass ist, als ob man sich vollständig angezogen unter die Dusche gestellt hätte.

Eben dies kann jedoch das vorzeitige Ende für Ihre Armbanduhr bedeuten, denn bei einem Orkan ist sie gleich mehreren Risikofaktoren ausgesetzt, welche die Funktion der Uhr nicht nur beeinträchtigen, sondern die Uhr komplett zerstören können

 

Defekte Armbanduhr wegen Regenwasser

Etnwurzelter Baum

Orkane und Stürme haben sogar genug Kraft um ganze Bäume zu entwurzeln. Eine Armbanduhr wird da stark beansprucht.

Bei starkem Wind und Orkan schützt kein Regenschirm mehr gegen das nass werden. Auch die Armbanduhr am Handgelenk kann so einiges an Regenwasser abbekommen, wogen eine Spritzwasser geschützte Uhr nicht mehr stand halten kann, denn diese ist nur gegen kurzzeitigen Einfluss von Wasser geschützt. Um unter diesen Bedingungen bestehen zu können sollte die Uhr mindestens wasserdicht bis 3 bar sein besser noch bis 5 bar, denn der Wind kann den Regen derart beschleunigen, dass an den Dichtungen leicht die 3 bar Grenze erreicht und überschritten wird.

Wer bereits über eine wasserdichte Uhr bis 3 oder sogar 5 bar verfügt ist aber nicht unbedingt auch geschützt gegen das Eindringen von Wasser in das Uhrengehäuse, denn die Dichtungen werden mit der Zeit brüchig und wasserdurchlässig, weshalb es dringend zu empfehlen ist alle ein bis zwei Jahre seine Uhr abdrücken zu lassen. Hierbei wird geprüft, ob die Uhr dem angegebenen Druck standhält, oder ob die Dichtungen ausgetauscht werden müssen.

 

Defekte Armbanduhr wegen Kondenswasser

Einen kompletten Schutz gegen das Eindringen von Wasser gibt es nicht, denn ein gewisser teil Wasser gelangt auch über die Luft in die Uhr. Bei starken Temperaturschwankungen kann sich daher Kondenswasser in der Uhr bilden. Dies kommt vor allem beim Schwimmen nach einem Sonnenbad vor. In der Uhr befindet sich die Warme wasserhaltige Luft, geht man nun ins kalte Wasser kühlt sich die Luft in der Uhr ebenfalls ab. Die kühlere Luft kann jedoch nicht ebenso viel Wasser aufnehmen, wie sie aufnahm als sie noch warm war. Dies führt dazu, dass sich an den kühlen Stellen Kondenswasser absetzt. Am deutlichsten tritt dies am Uhrenglas auf, viel gefährlicher ist jedoch das Kondenswasser an den mechanischen und/ oder elektrischen Teilen in der Uhr. Hier kann das Kondenswasser zu Korrosion und Kurzschlüssen führen und damit die Uhr komplett zerstören.

Der Feuchtigkeitsgehalt in der Uhr wird über das Uhrenglas geregelt. Befindet sich zu viel Feuchtigkeit in der Uhr diffundiert Wasser durch das Uhrenglas nach außen. Je feuchter es jedoch außerhalb der Uhr ist, umso länger dauert es bis das Wasser aus der Uhr diffundiert ist.

Defekte Armbanduhr wegen Hagel

Hagelkörner

Sturm, Regen und Hagel kann zu einer echten Bedrohung werden auch, wenn die Hagelkörner nicht faustgroß sind.

Faust dicke Hagelkörner sind zum Glück sehr selten, jedoch können normale Hagelkörner bei genügender Beschleunigung auch einen „durchschlagenden Erfolg“ haben. Ausschlaggebend hierfür ist die Bewegungsenergie, die sogenannten kinetische Energie, welche sich über die Formel E = 0,5 * m * v² berechnen lässt. Hier erkennt man, dass die Energie proportional zur Masse m und proportional zur Geschwindigkeitansteigt. Es lässt sich jedoch auch erkennen dadurch das die Geschwindigkeit im Quadrat eingeht, dass eine Geschwindigkeitserhöhung viel eher zu einer höheren Energie führt als eine Massenzunahme.

Die Folge eines Einschlages muss nicht ein gesprungenes Uhrenglas sein. Viel schwerwiegender können Schäden an der Elektronik oder Mechanik sein, die dazu führen, das die Uhr nicht oder nur noch eingeschränkt funktioniert.

 

So schützen Sie Ihre Armbanduhr

Mit ein paar einfachen Handlungen kann man seine Armbanduhr schützen und damit ihr leben verlängern. Neben der ein bis zwei jährigen Kontrolle der Dichtungen kann man, insbesondere bei Uhren welche nicht bis mindestens 3 bar geschützt sind, seine Uhr auch durch eine Regenjacke mit Gummizug an den Ärmeln schützen. Auch sollte man bei zu starken Witterungsbedingungen sich einen geschützten Unterstand suchen. Sollte die Uhr von innen anfangen zu beschlagen, so sollte diese an einen trockenen und gut belüfteten Ort gelegt werden. Unter Umständen ist es sogar nötig oder anzuraten die Uhr zu öffnen um sie trocknen zu lassen. Dies gilt insbesondere dann, wenn bereits Wassertropfen in der Uhr sichtbar sind. Wird die Uhr mit einer Batterie betrieben, so kann man im Notfall schlimmeres vermeiden, indem man die Batterie entfernt und so einem Kurzschluss vorbeugt.

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