Das Ende der „diebischen Elster“

Elster im Baum

Der Mythos der „diebischen Elster“ ist Geschichte, wie es Verhaltensforscher an der Universität Exeter belegten.

Verhaltensforscher an der Universität Exeter haben in Experiment die landläufige Behauptung widerlegt, dass die Elster ein diebischer Vogel ist. Vielmehr fanden die Forscher heraus, dass sich die Vögle eher vor unbekannten oder sogar spiegelnden Objekten fürchten.

Sicher wurden die meisten schon einmal ermahnt vor Elstern insbesondere Schmuck und anderen glitzernde Gegenstände zu verstecken, da diese Vögel angeblich diese Dinge mitnehmen. Dieser Behauptung ist nun Psychologen am „Centre for Research in Animal Behaviour“ (CRAB) an der Universität Exeter haben sich dieser Behauptung angenommen und sie auf den empirischen Prüfstand geschickt. Hierbei wurden den Vögeln zwei Schalen mit Futter und zwei Schalen mit Gegenständen im Anstand von 30 cm dargereicht. Bei den Gegenständen handelte es zum Einen um glänzende Ringe und Schrauben und zum Anderen um mit blauen Lack bemalte Ringe und Schrauben.

Diese Schalen haben die Forscher zum einen wild lebenden Elstern auf dem Campus der Universität als auch Elstern aus einer Vogel Auffangstation angeboten und kamen zu einem überraschenden Ergebnis. Lediglich zweimal von 64 Test wurde ein glänzender Gegenstand aufgenommen, jedoch sofort darauf wieder fallen gelassen. Statt dessen, dass die Vögel durch die Gegenstände angezogen wurden, reagierten sie eher verängstigt. Die Elstern aus der Auffangstation ignorierten die Gegenstände ganz.

Somit sind wir nun zwar um einen Mythos ärmer, aber auch um Wissen weiter.

(Quelle: http://www.exeter.ac.uk/news/research/title_406690_en.html)

 

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