Lapis Lazuli

Lapis Lazuli

Einige Lapis Lazuli Edelsteine
zdjęcia Grzegorz Framski CC-BY-SA-3.0 [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Auch als Stein der Könige oder Herrscher bekannt.  Er verzaubert die Atmosphäre mit seinem hypnotisch blauem Licht.  Seine Naturfarbe ist azurblau aber auch u.a. kommt er in hellblau vor.  Der Lapis Lazuli ist einer der berühmtesten Steine.  Schon vor 50.000 Jahren verwendete man ihn als Schmuckstein.  Im antiken Ägypten schmückte ein Skarabäus aus Lapis Lazuli das Grab des Tut-  ench- Amon. Auch im frühen Christentum diente er als mythischer Stein.  Die Bezeichnung Lapis Lazuli stammt aus zwei verschiedenen Kulturkreisen aus dem Latein „lapis“ bedeutet Stein und dem Arabischen „azul“ bedeutet blau.  Weitere  Bezeichnungen für Lapis Lazuli sind Lasurit, Blauspat, Blaustein, Klaphrotin, Ultramarin und Lasurstein.

Der Lapis Lazuli ist ein  Mineralgemisch. Das Basisgemisch kann aus Calcit, Lasurit, Sodalith und Diopsit bestehen. Beigemengt sein können z.B. Pyrit oder Marmor,  dann erscheinen optisch goldfarbene Äderchen und/ oder helle  Maserungen.  Beimengungen neben anderen können Schwefel, Granat, Turmalin und/ oder Dolomit sein.  Die Beimengungen und Fundorte bestimmen das Aussehen, Struktur und Farbe des Lapis Lazuli.  Der am Wertvollsten für Schmuck eingeschätzte Lapis Lazuli ist der azur blaue Stein mit Pyrit, also mit goldfarbenen Maserungen und Äderchen.

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  Weitere Farben sind Hellblau, Marineblau, Graublau, Schwarzblau und Blauviolett mit Anteilen Calcit.  Lapis Lazuli in azur blau ohne Einschlüsse sind sehr selten.  Er bildet ein kubisches Kristallsystem und gehört zu den Aluminiumsilicaten. Der Lapis Lazuli verfügt über eine Mohshärte von 5 bis 5,5  und würde somit zu den Schmucksteinen gehören, aber hier macht man wegen seiner Jahrtausende langen  Verwendung als mytischer Stein, Schmuckstein vor allem für Pharaonen, für antikes Make-Up der Königin Kleopatra, Heilstein und vieles mehr eine Ausnahme und er gehört zu den Edelsteinen mit geringer Härte.

Lapis Lazuli bildet sich durch Gesteinsmetamorphose (Umwandlung durch u.a. große Hitze oder großen Druck) oder metasomatische Vorgänge im Gestein (Verdrängung) z.B. in Amphiboliten (Basalt), Gneis, Marmor und Peridotiten.  Da es sich um Umwandlung und Verdrängung von Gesteinen handelt, kann der Lapis Lazuli auch im weiteren Sinn als Gestein bezeichnet werden.  Gefunden wird der Lapis Lazuli im Hindukusch in Afghanistan, in Ägypten, in Russland und in den U.S.A.

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Seit Jahrtausenden bekannt und geächtet sind die Fälschungen und Imitationen des Lapis Lazuli, wegen der Seltenheit und der Begehrtheit der Farbe. Als Beispiel wird der Jaspis mit „Berliner Blau“ ein anorganisches lichtechtes Pigment eingefärbt und als Lapis Lazuli verkauft.  Er wird u.a. unter den Bezeichnungen „Swiss Lapis“,  „Blauer Onyx“ oder „Nunkirchener Lapis“ in den Handel gebracht.  Auch im Handel erhältlich sind Rekonstruktionen mit Lapis Lazuli Bruchtücken und Kusntharz.  Da Lapis Lazuli über eine geringe Härte verfügt ist es gebräuchlich,  aber nicht immer durchgeführt, das Ölen  des Steins. Lapis Lazuli ist empfindlich und sollte nicht mit  Chemikalien z.B Aceton gereinigt oder abgerieben werden.  Seine Echtheit kann man am Leichtesten erkennen, wenn Pyrit assoziiert ist und goldfarbene Ädechen und Maserungen vorhanden sind, weil man diese naturgegebene Struktur noch nicht fälschen kann. Ist sehr viel Pyrit dem Lapis Lazuli beigemengt so wird er grün.

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